
Wie aus der Masse herausstechen? Wer einen Arbeitgeber von seiner Person überzeugen will, tut sich leichter, wenn er die Kniffe und Tricks kennt, die eine erfolgreiche Bewerbung ausmachen. Ob es die Bewerbung für den ersten Job, für einen Jobwechsel oder den Wiedereinstieg in den Beruf ist, ist dabei einerlei.
Die Bewerbungsunterlagen
Was ist gemeint, wenn vollständige Bewerbungsunterlagen gefordert werden? In jede Bewerbung gehört ein Anschreiben, ein Lebenslauf, ein Bewerbungsfoto und die entsprechenden Zeugnisse.
Das ist quasi der kleinste gemeinsame Nenner einer Bewerbung in Deutschland. Auf diese Weise kann sich das Unternehmen, an das die Bewerbung gerichtet ist, einen ersten Eindruck vom potentiellen neuen Mitarbeiter machen. Die Möglichkeit, Interessenten auf einen Blick vergleichen zu können, ist auf diese Weise gegeben. Damit die eigenen Unterlagen nicht in der Masse untergehen, gilt es die richtige Mischung zu finden. Zwischen: Selbstvermarktung und trotzdem authentisch bleiben.
Da das Thema Bewerbung eine "Wissenschaft" für sich ist, die sehr gut aufbereitet ist, macht es Sinn, Literatur zu wälzen, bevor es losgeht.
Bewerbungsratgeber helfen bei Unsicherheiten
http://studieren.de/bewerben-praktikum.0.html
http://studieren.de/berufsstart-traumjob.0.html
http://studieren.de/bewerbungsmuster-bachelor-master.0.html
http://studieren.de/vorstellungsgespraech-englisch.0.html
Der Lebenslauf
Eine Bewerbung hat viel mit für sich werben zu tun: Die eigenen Vorzüge wollen ins Rampenlicht gestellt werden.
Was aber tun, wenn der Lebenslauf Fragen aufwirft, denen man lieber aus dem Weg gehen würde? Die Versuchung z. B. Phasen der Arbeitslosigkeit als Selbständigkeit oder berufliche Neuorientierung zu deklarieren, ist groß. In der Praxis wird oft genauso verfahren, da dieser Fall noch als mehr oder weniger akzeptabel gilt. Schwieriger wird es, wenn mehrwöchige Praktika als berufliche Stationen oder Hospitanzen als freie Mitarbeiten geführt werden. Was ist noch zulässige Schönfärberei und was ist schlichtweg gelogen? Zwischen Aufhübschen und Etikettenschwindel ist ein großer Unterschied, der durch geschicktes Hinterfragen schnell auffliegen kann. Also Vorsicht!
Die besten Bewerbungsmuster für perfekte Lebensläufe
http://studieren.de/bewerbungsmuster-lebenslaeufe.0.html
Das Bewerbungsgespräch
Der Bewerber fürchtet sich vor den fiesen Fragen des Personalers. Nicht ohne Grund, denn ohne entsprechende Vorbereitung können diese auf empfindliche Stellen in der eigenen Geschichte treffen. Für den Personaler ist ein Bewerbungsgespräch reine Routine. Er ist gut vorbereitet und die Fragen sind fest definiert. Der Ablauf in groben Zügen von vornherein fest. Das kann man sich zu Nutze machen.
101 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch
http://studieren.de/fragen-vorstellungsgespraech.0.html
Ein Arbeitgeber versucht einen Bewerber nach vier Kriterien zu bewerten:
Derjenige, der über das größte Selbstbewusstsein verfügt, ist nicht unbedingt der Bewerber, der am besten auf die ausgeschriebene Stelle passt. Man sollte also gar nicht versuchen, sich im Gespräch zu verstellen und die eigenen Chancen mit aufgeblasenem und künstlichem Verhalten vertun.
Ulrike Hartmann
hartmann@studieren.de