Martin John Yate
Das erfolgreiche Bewerbungsgespräch
Die härtesten Fragen - die besten Antworten
in der 11. Auflage
August 2008
Campus Verlag Frankfurt/Main
ISBN 978-3-593-38700-0
249 Seiten, EUR 24,90
Martin John Yate
Das erfolgreiche Bewerbungsgespräch
Die härtesten Fragen - die besten Antworten
in der 11. Auflage
August 2008
Campus Verlag Frankfurt/Main
ISBN 978-3-593-38700-0
249 Seiten, EUR 24,90
Kein Bewerbungsgespräch gleicht dem anderen. Und doch gibt es ein Schema, das dem Jobsuchenden immer wieder begegnen wird. Die typischen Fragen und Antworten, die man kennen, aber auf keinen Fall auswendig lernen sollte.
Es ist ein Thema, das alle über kurz oder lang einmal trifft: Das Vorstellungsgespräch. Ob es der erste Job ist, ein Jobwechsel oder der Wiedereinstieg in den Beruf. Wer einen Arbeitgeber von seiner Person überzeugen will, tut sich leichter, wenn er die Kniffe und Tricks kennt, die sich für Bewerbungsgespräche etabliert haben.
In den ersten beiden Kapiteln behandelt der Ratgeber grundsätzliche Fragen zum Thema Bewerbung.
Teil III des Buches geht dann in media res: Das Bewerbungsgespräch. Das Frage-Antwort-Spiel beginnt.
Worum es wirklich geht!
Wer seinen Text kann, bekommt auch einen Job? Nein, das stimmt nicht. Es geht vielmehr darum, die eigenen Fähigkeiten innerhalb eines vorgegebenen Rasters bestmöglich zu präsentieren.
Falsche Bescheidenheit ist fehl am Platz. Allerdings sind die nonverbalen Antworten erfahrungsgemäß für das erfolgreiche Gespräch viel wichtiger, als die Inhalte des Gesagten.
Ein Arbeitgeber versucht einen Bewerber nach vier Kriterien zu bewerten:
Derjenige, der über das größte Selbstbewusstsein verfügt, ist nicht unbedingt der Bewerber, der am besten auf die ausgeschriebene Stelle passt. Man sollte also gar nicht versuchen, sich im Gespräch zu verstellen und die eigenen Chancen mit aufgeblasenem und künstlichem Verhalten vertun.
Optimal ist es, eine Strategie für das Gespräch zu haben. Diese Strategie muss allerdings im Gespräch flexibel an das Gegenüber, den Personaler, angepasst werden können.
studieren.de-Fazit:
Mit Auswendiglernen ist es nicht getan, denn ein Vorstellungsgespräch ist keine theoretische Führerschein-Prüfung. Eine Persönlichkeitsveränderung kann man vom Lesen eines Bewerbungsratgeber nicht erwarten, vielmehr geht es um Tipps, auch bei kniffligen Fragen und Stressfragen, souverän reagieren können. Die Beschäftigung mit typischen Bewerbungsfragen ist hilfreich, 0815-Antworten sind nicht die Lösung.
Wer das Buch durchgearbeitet hat, geht sicherer in ein Vorstellungsgespräch. Vorgekaute Antworten wiedergeben, wird allerdings bei der Jobsuche niemandem weiterhelfen.
Ulrike Hartmann
hartmann@studieren.de