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Mechatronik

Intelligente Maschinen und Systeme erleichtern unseren Alltag außerordentlich. Aber je ausgefeilter die Produkte sind, desto komplexer wird die Entwicklung. Der Studiengang Mechatronik zielt auf eine junge Branche ab, in die kräftig investiert wird.

Was haben Videorekorder, CD-Player, Laufwerke, Kopierer, autonom arbeitende Roboter, Autopilot und Anti-Blockiersystem (ABS) gemeinsam? Alles sind intelligente Produkte, deren Entwicklung die klassischen Disziplinen der Ingenieurwissenschaften an ihre Grenzen bringt. Um den aktuellen technischen Anforderungen gerecht zu werden, muss das Know-how einzelner Fächer vernetzt werden

Der Begriff Mechatronik steht für interdisziplinäres Herangehen bei der Entwicklung, Produktion und Vermarktung zeitgemäßer Produkte und Systeme. In Deutschland gibt es das Studienfach Mechatronik an den Hochschulen seit 1993. Unverzichtbar für den technologischen Fortschritt gehört dieses junge Studienfach von Anfang an zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts.

High-Tech-Produkte als Herausforderung

Mechanik, Elektronik und Informatik sind die Fachbereiche, die in der Mechatronik miteinander kommunizieren. Für angehende Mechatronik-Ingenieure bedeutet diese Kombination ein umfangreiches und anspruchsvolles Studium, da sie in allen beteiligten Einzeldisziplinen auf dem neuesten Stand sein müssen, und dennoch den Gesamtüberblick nicht verlieren dürfen.

Wer sich für ein Studium der Mechatronik interessiert, sollte auf jeden Fall Spaß an Mathe, Physik und Informatik haben. Die Entwicklung von intelligenten Produkten setzt außerdem ein gewisses Maß an Kreativität und einen Blick für die praktische Anwendung voraus.

Absolventen sind vielseitig einsetzbar

Aufgrund der breiten Ausbildung ist der Ingenieur der Mechatronik in vielen Sparten einsetzbar. Er kann Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in der Medizintechnik, Optoelektronik, Mikrosystemtechnik und Nanotechnik übernehmen. Außerdem ist er durch die interdisziplinären Ausrichtung seiner Ausbildung für eine Tätigkeit an allen Schnittstellen der beteiligten Fächer - Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik, Informationstechnik – bestens gerüstet.

Die Nachfrage an Ingenieuren mit interdisziplinären Wissen wächst ständig, so dass mit Abschluss dieses Studienganges sehr gute Berufsaussichten bestehen. Auf ein lebenslanges Lernen müssen sich Mechatronik-Ingenieure bei der rasanten technischen Entwicklung allerdings einstellen.

Wo kann man Mechatronik studieren? >

Ulrike Hartmann
hartmann@no-spamstudieren.de

 

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