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Studienprofil
Inszenierungen sind in sämtlichen kulturellen Bereichen gegenwärtig. Sie prägen unseren Alltag, sind in den Medien präsent, zeigen sich in der Politik und können zugleich als ausgewiesene künstlerische Verfahren gelten, die im Kino, im Theater, im Fernsehen und in Museen praktiziert werden. Man kann Inszenierungen als Zuschauer erleben oder sie als Möglichkeit nutzen, Kultur selbst aktiv zu gestalten.
Der Master-Studiengang »Inszenierung der Künste und Medien« will beides. Er wendet sich an Studierende, die eine wissenschaftlich-künstlerische Doppelperspektive einnehmen können, um die Vielfalt von Inszenierungen sowohl zu entdecken und zu analysieren als auch selbst Inszenierungen zu initiieren und durchzuführen. Er richtet sich daher an neugierige Studierende, die über ästhetische Kompetenz verfügen und sich für die künstlerische Praxis ebenso begeistern wie für deren kritisch-theoretische Reflexion.
Im Zentrum des Studiums steht die Durchführung eines eigenen Projekts, das sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Anteile haben kann (»Forschungsprojekt«). Gemeinsam mit einem Mentor werden Sie über die vier Semester des Studiums bei der Planung, Durchführung und Auswertung ihres Projekts begleitet sowie intensiv und individuell betreut.
Studienaufbau und -inhalte
Die vorgesehene Studiendauer beträgt einschließlich Master-Prüfung zwei Jahre. Für einen erfolgreichen Abschluss des Studiums ist der Nachweis von 120 Leistungspunkten (LP) erforderlich. Die Studienbereiche setzen sich wie folgt zusammen:
Studienbereich 1: Forschungsprojekt
Im Mittelpunkt des Studiums steht die Entwicklung und Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts. Dieses Projekt wird von einem Lehrenden als Mentor betreut, in regelmäßigen Kolloquien mit anderen Studierenden und Lehrenden diskutiert und weiter entwickelt. Die Präsentation und schriftliche Reflexion dieses Projekts ist zugleich Bestandteil der Masterarbeit. Innerhalb des Forschungsprojekts können eigene künstlerische Versuchsanordnungen bzw. Inszenierungen realisiert und reflektiert werden.
Studienbereich 2: Ästhetik der Inszenierung
Der Bereich befasst sich über die Fächergrenzen hinweg mit Phänomenen von Inszenierungen in den Künsten und im Alltag sowie den Theorien der Inszenierung. Die interdisziplinär ausgerichteten Module werden von Lehrenden aller genannten Fächer gemeinsam unterrichtet. Ergänzt werden sie durch ein fachspezifisches Modul, das sich mit „Praktiken und Techniken des Inszenierens“ sowie fachspezifischen Analysemethoden des jeweiligen Schwerpunktfachs (Bildende Kunst, Medien/Populäre Kultur, Musik oder Theater) beschäftigt.
Studienbereich 3: künstlerisch-wissenschaftliches Schwerpunktfach
Entsprechend der Ausrichtung Ihres Forschungsprojekts wählen Sie ein Schwerpunktfach (s.o.) Im Studienbereich 3 widmen Sie sich in ihrem Schwerpunktfach den „Verfahren der Vermittlung, Produktion und Inszenierung der Künste und Medien“. Dies umfasst historische wie zeitgenössische Zugänge und zeichnet sich durch die Verschränkung von wissenschaftlichen Seminaren und praktischen Übungen aus. Im Rahmen dieses Studienbereichs besteht auch die Möglichkeit, Angebote aus dem Bereich Kulturpolitik, - vermittlung und -marketing zu studieren.
Studienbereich 4: Transdisziplinäre Kulturforschung
Im Studienbereich 4 wird das Themenspektrum der Studienbereiche 1 bis 3 kulturwissenschaftlich verortet. Im Zentrum stehen Fragen der Kulturforschung in den Bereichen der Kulturtheorie, Kulturphilosophie, Kulturgeschichte oder Kultursoziologie.
Studienbereich 5: Praktikum/Praktische Forschungsarbeit
Berufsfeld
Der Hildesheimer Master-Studiengang „Inszenierung der Künste und Medien“ weist seine Absolventen als vielseitige Spezialisten für kulturelle und künstlerische Inszenierungen aus. Der Studiengang befähigt somit zu einem breiten Spektrum beruflicher Tätigkeiten in Kulturinstitutionen und für eine wissenschaftliche Laufbahn in den Bereichen Kultur-, Kunst-, Medien-, Musik- und Theaterwissenschaft. Dezidierte Berufsfelder sind Dramaturgie, Regie, Fernsehredaktion, Produktion, kuratorische Praxis, Ausstellungsgestaltung, Theater-, Konzert bzw. Museumspädagogik sowie Medienberatung. Durch Kooperationen mit entsprechenden Kulturorganisationen sind Vertreter der Berufspraxis in den Studiengang einbezogen.
Bewerbung & Zulassung
Zugangsvoraussetzungen
Abschluss in einem geistes- oder kulturwissenschaftlichen Studiengang, z.B. Medien- und Filmwissenschaft, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft, ggf. mit künstlerisch-praktischen Anteilen oder in einem künstlerisch-praktischen Studiengang - Nachweis besonderer künstlerischer Eignung; dies beinhaltet u.a. die Idee zu einem Forschungsprojekt, das Sie innerhalb des MA-Studiums erforschen wollen sowie Erfahrungen im künstlerisch-praktischen Bereich
Für die Zulassung ist der Nachweis der besonderen künstlerischen Eignung notwendig. Dieser Nachweis wird in einem gestuften zweiteiligen Verfahren erbracht:
Die Bewerbungsfrist endet am 2. Mai (zum Wintersemester) bzw. am 1. Dezember (zum Sommersemester) eines Jahres.
Weitere Informationen zur Bewerbung und zur Zulassung finden Sie hier >
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: jeweils zum Sommer- und Wintersemester
Kontakt
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Fachspezifische Fragen
Prof. Dr. Jens Roselt
Mail: roselt@uni-hildesheim.de
Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Universität
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