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Naturraum- und Regionalmanagement (B.Sc.)

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (Hochschule für Angewandte Wissenschaften)

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Der Studiengang vermittelt umfangreiche Kenntnisse zum nachhaltigen Management Ländlicher Räume. Als interdisziplinär angelegter Bachelorstudiengang ist er im Schnittstellenbereich zwischen Natur- und Gesellschaftswissenschaften angesiedelt. Eine wichtige Rolle spielen ferner ökonomische Fragestellungen in ihrer ganzen Breite von Grundlagen der Volkswirtschaft über Tourismusökonomie bis hin zu Unternehmensführung und betriebswirtschaftlichen Aspekten. Gerade in dieser Kombination liegen der innovative Charakter und das Alleinstellungsmerkmal des Studienganges, der so bislang nur an der Hochschule für Forstwirtschaft angeboten wird. Der Studiengang wird zum Wintersemester 2012 / 2013 starten.

Inhalte des Studiengangs


Der Bachelorstudiengang „Naturraum- und Regionalmanagement“ ist als anwendungsorientierter, siebensemestriger Studiengang angelegt. Inhaltliche Schwerpunkte des Studienganges liegen einerseits in naturwissenschaftlichen und ökologischen Aspekten der Ländlichen Räume (u.a. Naturschutz, Umweltbildung, Ressourcenmanagement), andererseits in den gesellschaftspolitischen Zusammenhängen (u.a. Entwicklungszusammenarbeit; politische und planerische Rahmenbedingungen, etc.). Einen wichtigen Stellenwert haben jedoch gleichermaßen ökonomische Fragestellungen (u.a. Wertschöpfungsstrategien, Tourismusökonomie) sowie auch das Handlungsfeld Management und rechtliche Grundlagen. Das Praxissemester vermittelt in hohem Umfang soziale und anwendungspraktische Kompetenzen. Absolviert werden kann es z.B. bei Tourismus- und Regionalentwicklungsinstitutionen, in Großschutzgebieten, bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, usw.

Der Studiengang Naturraum- und Regionalmanagement profitiert von den bereits etablierten Netzwerken der Hochschule sowie der einzelnen Professuren in Forschung und Lehre und zeigt zahlreiche Anknüpfungspunkte zu derzeit aktuellen Forschungsfragen (u.a. innovative integrative Naturschutzstrategien, nachhaltige Tourismusmodule, Ländlicher Raum und Klimawandel). Der Fokus der Ausbildung liegt allerdings eindeutig, wie für einen Bachelorstudiengang gefordert, in der berufsvorbereitenden Ausbildung.

Qualifizierte Fachleute für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume

Es genügt längst nicht mehr, die ländlichen Räume zu „verwalten“, sondern es bedarf gut ausgebildeter Akademiker. Diese müssen in der Lage sein, die für die Entwicklung und die Zukunft solcher Regionen Verantwortlichen perspektivisch kompetent zu beraten, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen, planerische Akzente für innovative (häufig nur interdisziplinär zu realisierende) Wertschöpfungspotentiale im ländlichen Raum zu setzen und planerisch vorzubereiten. Diese Aufgabe erfordert wissenschaftliches Know-How, hoch entwickeltes Spezialwissen auf mehreren Fachgebieten und interdisziplinäre Methoden- und Kommunikationskompetenz. Die Hochschule für Forstwirtschaft hat als erste diesen Bedarf erkannt und bietet mit dem neuen Studiengang „Naturraum- und Regionalmanagement“ ein passgenaues Angebot für engagierte junge Menschen.

Berufsfelder der Absolventinnen und Absolventen

Mögliche Berufsfelder finden sich sowohl in allen tourismusrelevanten Bereichen, d.h. Tourismusorganisationen, Reiseveranstalter, etc., genauso wie im breiten Feld der nachhaltigen Regionalentwicklung. Dies kann sowohl als Regionalmanager in einer geförderten Region sein, als Mitarbeiter in einer Standortagentur, die regionalökonomische Zielstellungen verfolgt, als Berater für Tourismus- und Regionalentwicklungsprozesse, als Leiter und Moderator partizipativer Planungsprozesse oder als Mitarbeiter in einem Schutzgebiet mit touristischen Entwicklungsperspektiven. Vielfältige Arbeitsmöglichkeiten bestehen darüber hinaus in Behörden sowie Planungs- und Consultingbüros, die sich mit Tourismus und / oder Regionalentwicklung beschäftigen. Zu guter Letzt bestehen bei einer entsprechenden Spezialisierung über Wahlfächer auch Möglichkeiten im internationalen Kontext sowie in der Entwicklungszusammenarbeit tätig zu werden.

Kontakt

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
(Hochschule für Angewandte Wissenschaften)
Schadenweilerhof
72108 Rottenburg a. N.
Tel. 07472-951-0
Fax 07472-951-200
hfr@no-spamhs-rottenburg.de
www.hs-rottenburg.de

Sudiengangsleitung

Prof. Dr. Heidi Megerle
Angewandte Geographie und Planung
Tel: 07472/951-243
Fax: 07472/951-200
E-Mail: megerle@no-spamhs-rottenburg.de

Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule.
Zur Webseite >


Nachhaltigkeit – Basis für ein erfolgreiches Studium


Studieren am Schadenweilerhof – keine andere Hochschule bietet eine so einzigartige Atmosphäre: Persönliches Miteinander statt Massenbetrieb. Historische Mauern und modernste Forschungseinrichtungen. Umgeben von 2.500 ha Lehrwald. Die HFR ist mit ca. 850 Studierenden eine kleine aber gerade deshalb innovative Hochschule. Mit einem klaren forstwirtschaftlichen Profil und sechs zukunftsweisenden Studiengängen:

  • Forstwirtschaft, Bachelor of Science
  • BioEnergie, Bachelor of Science
  • Holzverwendung - Holzverwertung, Bachelor of Science
  • Naturraum- und Regionalmanagement, Bachelor of Science
  • Ressourcenmanagement Wasser, Bachelor of Science
  • SENCE (Nachhaltige Energiewirtschaft und -technik), Master of Science

Ziel aller Studiengänge ist ein nachhaltiges Management bei der Nutzung natürlicher Ressourcen. Für dieses zukunftsgerichtete Bildungsangebot wurde die HFR von der UNESCO inzwischen als einzige deutsche Hochschule viermal in Folge ausgezeichnet. Die enge Zusammenarbeit mit mehreren Hochschulen in der Region sowie weltweite Kontakte erschließen den Studierenden Auslandsaufenthalte und die Mitarbeit an internationalen Forschungsprojekten. Das Zukunftskonzept der HFR wurde durch den Sieg im Hochschulwettbewerb "Exzellenzstrategien" vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft ausgezeichnet. 

 

 

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