In der Visuellen Kommunikation spielt die kreative Produktion mitteilender Bilder, Grafiken und Texte für den Gebrauch in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle. Das Spektrum des zu gestaltenden Informationsaustauschs hat sich jedoch über den Einsatz traditioneller grafischer Ausdrucksmittel hinaus erweitert. Visuelle Kommunikation bezieht sich daher auch auf die gesamte vom Menschen gestaltete Umwelt und seine Kommunikationsverhältnisse. Die Planung von Kampagnen und ereignishaften Veranstaltungen kann ebenso Bestandteil dieses nicht immer präzise abzugrenzenden Tätigkeitsfeldes sein wie die Aufgabe, komplexe Sinneseindrücke dramaturgisch zu organisieren oder mit audiovisuellen, elektronischen Medien und in digitalen Netzwerken zu kommunizieren.
Um innovative Handlungs- und Gestaltungsmodelle für eine breite Palette verschiedener Aufgabenstellungen zu entwickeln, ist das Beherrschen konzeptionsgeleiteter, künstlerischer und gestalterischer Vorgehensweisen ebenso wichtig wie die Anwendung theoretischen, wissenschaftlichen und technischen Wissens.
In einer sich rasch wandelnden Welt kommt flexiblem und verantwortungsbewusstem Handeln besondere Bedeutung zu. Die Fähigkeit, methodisch und eigenständig denken zu können, Kritikfähigkeit (auch sich selbst gegenüber) und das Verständnis kommunikativer, medialer Prozesse und ihrer ästhetischen, sozialen und ökologischen Funktion sind dafür Voraussetzung. Die beschriebene Unterrichtsmethode des »interdisziplinären Projektstudiums« ermöglicht und fördert, ja verlangt sogar, diese Art zu denken.
Unsere Studierenden und Alumni gestalten Zeitschriften, Kataloge, Schriften, Leitsysteme, Internet-Auftritte, sie fotografieren, produzieren Bücher, Filme, Commercials, Fernsehgrafiken, Plakate und Postkarten. Vom Logoentwurf bis zum komplexen Corporate Design für kulturelle Einrichtungen, Industrie und Handel, Unterhaltungsindustrie und Werbung sorgen sie durch visuelle Strategien für überzeugende Erscheinungsbilder.
Die bedeutendste Fertigkeit, die sie jedoch anbieten, ist ihre Fähigkeit, spezifische Botschaften durch kunstfertige Steuerung von Schrift, Text und Bild, Systemen und Strukturen zu kommunizieren. Ihre Arbeit befördert, bildet, informiert, legt offen, klärt, optimiert und erfreut.
Nach einer Regelstudienzeit von 8 Semestern kann als erster berufsbefähigender Abschluss der Hochschulgrad »Bachelor of Fine Arts« erworben werden. In dem daran anschließenden Masterprogramm »Visuelle Kulturen« sollen innerhalb von 4 Semestern transferfähige Kompetenzen für die Gestaltungsberufe der Visuellen Kommunikation ausgebildet werden, die Probleme und Fragestellungen Visueller Kulturen fokussieren.
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